Definition: ETF

ETF Investment -
Was Sie über ETFs wissen sollten

Ein ETF (engl.: „Exchange Traded Fund”) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index, wie beispielsweise des DAX, abbildet.
Da schlichtweg ein bestimmter Index abgebildet wird, werden ETFs auch passive Fonds genannt.
Klassische Publikumsfonds dagegen werden aktive Fonds genannt. Das Management des aktiven Fonds hat die Aufgabe, durch den Kauf und den Verkauf von Investments eine höhere Rendite zu erzielen als die des jeweiligen Vergleichsindex (Benchmark). Allerdings gelingt dies wissenschaftlichen Studien zufolge langfristig (Zeitraum von mehr als 5 Jahren) nur sehr wenigen Fondsmanagern.

Da im Gegensatz zu gemanagten Fonds bei ETFs kein großes Team von Fondsmanagern und Analysten für aufwändige Analysen zur Titelauswahl notwendig ist, kann mit diesen sehr kostengünstig in ganze Märkte investiert werden.

ETFs gibt es für viele verschiedene Anlageklassen, wie z.B. Aktien, Anleihen (=festverzinsliche Wertpapiere), Rohstoffe usw.

Beim ETF handelt es sich, wie bei aktiv gemanagten Fonds, um ein Sondervermögen, das treuhänderisch von einer Depotbank verwahrt wird und vom Vermögen der Fondsgesellschaft rechtlich getrennt ist. Die Anlegergelder sind daher auch bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt.

ETFs gibt es in synthetischer und physischer Form.

Während physische ETFs direkt in die Werte des abgebildeten Index investieren und dadurch eine reale Nachbildung des zugrundeliegenden Index anstreben, praktizieren synthetische ETFs die Indexnachbildung über ein Tauschgeschäft. Beim synthetischen ETF wird quasi ein Vertrag mit einem Finanzinstitut abgeschlossen, welches im Tausch gegen eine Gebühr die Rendite liefert (Total-Return-Swap).

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